Michael Schwyter
Schauspiel
Michael Schwyter geb. 1976, schloss sein Schauspielstudium 2001 an der Hochschule für Musik und Theater in Bern ab und trat sein erstes Engagement am Jungen Theater in Göttingen an, wo er u.a. in „ Wie es euch gefällt“, „Animals“ einem Tanztheaterprojekt von Verena Weiss und in „Rio Reiser-Kampf ums Paradies“ spielte.
Er konzipierte und spielte Soloabende, gestalte u.a. eine Leseperformance mit eigenen Texten, entwarf Theaterpuppen und spielte mit ihnen den „Froschkönig“ und „Nacht für Nacht“ – ein Puppentheater für Erwachsene.
In der Spielzeit 04_05 war er an den städtischen Bühnen Osnabrück engagiert, spielte u.a. in „Die Ziege oder wer ist Sylvia“ von Eward Albee und war seit der Spielzeit 05_06 Mitglied im Ensemble am Theater der Stadt Heidelberg, spielte dort u. a. den Ferdinand in „Kabale und Liebe“, Leonce in „Leonce und Lena“ und Till in „ Till Eulenspiegel“, als zusätzliche Produktion inszenierte er „Faust eins“ von J.W. Goethe – ein Figurentheatersolo, für das er auch die Puppen entwarf und baute, und in dem er den Mephisto spielte. Diese Inszenierung wurde zum Kinder und Jugendtheaterfestival nach Ludwigshafen und zu den Baden-Württemberger Theatertagen eingeladen und gastierte am Theater Ulm.
Seine Inszenierung „Der Process“ nach Franz Kafka, für die er den Prosatext für die Bühne bearbeitete und Bühne und Kostüme schuf, hatte im November 07 Premiere.
Für sein viertes Figurentheatersolo „Rotkäppchen“ übernahm er ebenfalls wieder Einrichtung, Bühnengestaltung und den Figurenbau- und war damit auch mobil in Kindergärten und Schulen unterwegs.
In der Spielzeit 08_09 entstanden zwei Regiearbeiten: „Picknick im Felde“ von Fernando Arrabal, sowie die Uraufführung „Der Kern“, für die er das Bilderbuch von Isabell Pin für die Bühne bearbeitete und als Objekttheater umsetzte.
Im Juli 08 erhielt er den „Preis des Freundeskreises für junge Künstler“, der zum ersten Mal am Heidelberger Theater verliehen wurde.
Zurzeit arbeitet er neben seiner Tätigkeit als Schauspieler, an einer Theaterfassung von „Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow, die Premiere wird am 10. März in Heidelberg stattfinden.

